Länger als zwei Jahre haben wir geschwiegen ...

In unserer Gruppe hat die weitere Suche nach dem verschollenen Bernsteinzimmer wieder Auftrieb erhalten.

Länger als zwei Jahre haben wir geschwiegen und unsere "Wunden geleckt".

Nach der erfolglosen Bohrung im April 2012 waren Enthusiasmus und Überzeugung einem Gemisch aus Frust, Enttäuschung und übergroßer Vorsicht gewichen. Dazu kamen ein Hochwasserjahr. Alles keine Zeiten für das Buddeln im Wald.
Wir hatten Besuch in dieser Zeit, der unsere zurückliegende Arbeit würdigte.
Spiegel-TV war da und das Deutschlandradio/Kultur. Die im deutschsprachigen Raum weit verbreitete Zeitschrift "mysteries - Welt der Geheimnisse" brachte einen 8-seitigen spannende Beitrag.

Wir waren stolz..

Doch der Impuls nach vorn hatte gefehlt.

Jetzt geht es wieder los.

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„Bernsteinzimmer – Das letzte Kapitel im Leinawald“

Mitte Januar 1945

ist es auf dem Hof des Königsberger Ordensschlosses in einigen noch nicht vollständig verschlossenen Kisten das letzte Mal wirklich und wahrhaftig zu sehen gewesen,

das Bernsteinzimmer

Anschließend waren es dann nur noch fest verschlossene Kisten, die gesehen und transportiert wurden. Lkw-Kolonnen, Halbkettenfahrzeuge, Eisenbahnwaggons – das waren die Aufenthaltsorte des gut verpackten Bernsteinzimmers. Die Kisten waren genagelt und geklammert, zusätzlich oftmals mit Bändern aus Stahlblech gesichert oder verplombt. Die Beschriftungen waren kryptisch, vielleicht sogar verschlüsselt, die Berichte davon sind widersprüchlich und die Meldungen über Transport und Verbleib

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Das Geheimnis des Leinawaldes

liegt nicht allein
in den Legenden und Erzählungen

über das Bernsteinzimmer.

Seit 1945, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, ranken sich Geschichten, Märchen und Vermutungen durch das Land, wie die Efeustauden, die an den betagten Bäumen emporklettern.
Wie ein wirrer, undurchdringlich erscheinender Schleier liegen die Gerüchte in der Luft, werden mal mehr, mal weniger angeheizt durch neue und alte Nachrichten und erhalten Nahrung aus dem unstillbaren Verlangen der Menschen, endlich Klärung zu schaffen über Vorgänge, die im Verborgenen geschehen sind.

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In eigener Sache

Eigentlich – so hatten wir angekündigt – wollten wir schon im frühen Sommer in der Leina bohren. Dort, wo unser Geophysiker im Januar eine für uns eindeutige und erfolgversprechende Messreihe durchgeführt hatte. Der Hohlraum war gefunden! So hatten wir damals jubiliert.

Dann kam die schockierende Nachricht! Knut Seidel, jener Geophysiker, war bei einem unglückseligen Unfall zu Tode gekommen. Warum? Warum gerade er, der gerade das geniale Messergebnis vorgelegt hatte?

Wir verneigen uns vor diesem außergewöhnlichen Fachmann und bescheidenen Menschen. Er war ein Freund, den man nie vergisst.

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Die Presse tobt durch die Leinawaldung

Der 29. August 2012 – Ein Mittwoch - Die Presse tobt durch die Leinawaldung

Das Fernsehen und die Presse berichteten vor allem über die Mücken ...
Aber wir wollen nicht ungerecht sein. Bei 33 Grad und einer Luftfeuchte von 70 % dürfen sich auch diese Tierchen mal melden. Es gibt ja Mückenspray.
Wieweit die Reporter der Zeitungen und des MDR von diesen Plagegeistern gepeinigt wurden, haben sie uns verschwiegen. Wir hatten ja auch zu tun.
Peter Lohr war aus Chemnitz angereist und hatte ein relativ neues Bodenradargerät mitgebracht, das wir an unseren alten Messstellen ausprobieren wollten. Als Gegenkontrolle zu den Seidelschen Messungen vom Januar 2012.
Zu diesem Anlass hatten wir die Presse geladen.

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Die Konkurrenz

Kürzlich sahen wir im MDR in der berühmten Nachmittagssendung „Vier nach wir" oder "wir um vier" oder „vier nach vier", also in dieser Sendung sahen wir eine handgemachte Landkarte, an welchen Orten in Sachsen und Thüringen im Moment nach dem Bernsteinzimmer gesucht wird. Ein Wettbewerb wurde stilisiert ...

Wir haben nichts dagegen. Wenn die Damen und Herren des bebilderten Nonsens das so wollen ... wie gesagt: wir haben nichts dagegen. Allerdings soll angemerkt und immer wieder betont werden: Wir suchen nicht das Bernsteinzimmer, sondern die Hohlräume im Leinawald, in denen theoretisch auch das Bernsteinzimmer versteckt sein könnte. Die Hohlräume sind 1936 entstanden und für Produktions- oder Forschungsanlagen ausgelegt worden. Wir werden sie öffnen und dann wird man sehen, ob und welche Einlagerungen dort stattgefunden haben. Vielleicht auch das Bernsteinzimmer, denn dafür gibt es immerhin einige Indizien.

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