Die Presse tobt durch die Leinawaldung

Der 29. August 2012 – Ein Mittwoch - Die Presse tobt durch die Leinawaldung

Das Fernsehen und die Presse berichteten vor allem über die Mücken ...
Aber wir wollen nicht ungerecht sein. Bei 33 Grad und einer Luftfeuchte von 70 % dürfen sich auch diese Tierchen mal melden. Es gibt ja Mückenspray.
Wieweit die Reporter der Zeitungen und des MDR von diesen Plagegeistern gepeinigt wurden, haben sie uns verschwiegen. Wir hatten ja auch zu tun.
Peter Lohr war aus Chemnitz angereist und hatte ein relativ neues Bodenradargerät mitgebracht, das wir an unseren alten Messstellen ausprobieren wollten. Als Gegenkontrolle zu den Seidelschen Messungen vom Januar 2012.
Zu diesem Anlass hatten wir die Presse geladen.

Und die Herren der Presse jagten hinter uns her, machten Fotos ohne Ende und jeder von uns hatte einen aus der Schar im Nacken: Wie geht's weiter, wenn sie hier was finden. Was wird passieren, wenn sie den Hohlraum öffnen ... usw. usf.
Jeder vernunftbegabte Mensch wird verstehen, dass solche Fragen nicht zu beantworten sind. Oder – wenn man sie beantwortet, tappt man in die eigene Löwengrube.

Alles, was wir zielführend erreichen, kommt zu gegebener Zeit an die Öffentlichkeit.
An keiner Stelle werden wir uns zu weit aus dem Fenster lehnen. Wir haben an jenem
29. August vermutlich sehr positive Werte gewonnen. Doch jetzt kommt es darauf an, die Genauigkeit der Messtechnik zu überprüfen. Es ist ein relativ neues Verfahren mit hoher Frequenz. Diese Technik wird auch bei der Ortung von Flugzeugen eingesetzt. Doch Flugzeuge in der Luft und Flugzeuge in Erdbunkern sind schon ein gewaltiger Unterschied. Noch gibt es nur wenige Referenzen. Wir sind einfach darauf angewiesen, diese Technik einer genauen Prüfung zu unterziehen. Sonst holen wir uns irgendwann blutige Nasen – und wer will das schon.

Es geht weiter – versprochen.